Systemische Tieraufstellung = STA

 

Wie in der Familienaufstellung bei uns Menschen, geht die Systemische Tieraufstellung genau mit den gleichen Inhalten vor.

Jedes Lebewesen hat im Familienverband seinen festen Platz und damit eine feste Struktur. Dabei spielt es keine Rolle, wie viele Personen oder Lebewesen, sich in der Familie befinden.

Unbewusste menschliche Muster verhindern oft, dass die Haustiere ihren geeigneten Platz finden.

Besteht nun ein Defizit in der Familie, kann es zu Verhaltensauffälligkeiten des Tieres kommen. Meist wird versucht diese Auffälligkeiten mit äußerlichen Methoden zu verändern. Solange aber die internen Defizite nicht beseitigt sind, wird auch keine Besserung der Verhaltensauffälligkeit auftreten.

Tiere sind sehr viel sensibler in ihrer Wahrnehmung und reagieren wesentlicher schneller, wenn das Gefüge aus dem Gleichgewicht gerät, als Menschen.

Hält dieses Ungleichgewicht über einen längeren Zeitraum an, kann dies bis zur psychischen und körperlichen Krankheit führen.

 

Die Erscheinungsbilder und Ursachen können vielfältig sein.

Zum Beispiel:

Herrchen und Frauchen sind auf Grund familiärer und beruflicher Situationen sehr überlastet und gestresst. Die Kinder sind mit dem Hund auf sich alleine gestellt.

Der Hund wird förmlich in die Rolle des „Bewachers“, der Familie hineingedrängt.

Es geht sogar soweit, dass der Hund die Kinder gegenüber den Eltern verteidigt.

Die Eltern dachte nachdem die erzieherischen Maßnahmen mit dem Hunde nichts brachten, über eine Weggabe nach, da die Gefahr zu groß wurde.

Durch die Systemische Haustieraufstellung, wurde die Problematik bewusst sichtbar und dadurch die Lösung umgesetzt.

Heute hat jeder seinen angepassten Platz und seine Aufgabe in der Familie.

Der Hunde hat sich wunderbar eingefügt und über eine Weggabe wurde gar nicht mehr nachgedacht.

 

„Sammy“, ein 7jähriger Berner Sennenhund ist unerwartet schnell verstorben. Er war der Liebling der Familie.

3 Monate später holte sich die Familie vom gleichen Züchter einen neuen Welpen – „Max“. Dieser sah „Sammy“, sehr ähnlich. Entwickelte sich aber völlig anders. Er war aufgedreht, renitent und selbst durch den Besuch der Hundeschule nur schwer zu händeln.

Mit Hilfe der STA stellte sich heraus, dass die Familie den Verlust von „Sammy“ noch nicht verarbeitet haben und „Max“ ständig unbewusst mit „Sammy“ verglichen. „Sammy“, war wortwörtlich nur ein Schatten seines Selbst. Er konnte seinen Platz – obwohl „Sammy“, verstorben gar nicht finden, da dieser noch besetzt war.

Mit der Aufstellung wurde die Problematik erkannt und die Lösung erbracht.

 

„Carry“, ein 9jhr. Deutscher Schäferhund, litt periodisch an Gelenksproblemen. Der Zustand schwankte zwischen humpeln bis hin zum nicht aufstehen können. Die Röntgenbilder zeigten keinen Befund, die zu diesem teilweise massiven Beschwerden führen konnten.

In der STA stellte sich heraus, dass die Besitzer „Cay“ als Kindersatz hielten. „Cay“ hatte auch nie gelernt alleine zu bleiben. Herrchen fuhr regelmäßig nach Kroatien, um seinem Hobby, dem Segeln nachzugehen.

Frauchen musste dann mit Hund zuhause bleiben. Sie litt sehr darunter, wollte es aber ihrem Mann nicht zugestehen. Interessanterweise, bekam „Cay“ pünktlich 3-5 Tage vor Abreise des Mannes, seine Beschwerden. Mit dem Effekt, dass er nicht wegfuhr. Frauchen war froh. Danach waren die Beschwerden des Hundes wieder verschwunden.

In der Aufstellung zeigte sich das ganze Drama der Familie. Die Verlustängste vom Frauchen waren so groß, dass diese ganzen negativen und destruktiven Emotionen auf den Hund übertragen wurden. Der Schwächste in der Kette bekommt es eben ab.

 

Durch das sehr teilweise sehr enge Zusammenleben mit unseren Haustieren, haben diese meist den Stellenwert eines Familienmitgliedes eingenommen. Die daraus entstehenden energetischen Prozessen sind unausweichlich vorhanden, da wir mit den Tieren in systemischen Zusammenhängen stehen. Und daraus können sich familienspezifische Probleme auf die Tiere übertragen.

 

Ursachen können sein:

verstorbene Familienmitglieder

verstorbene Haustiere

tragische Todesfälle

Krankheiten: Depressionen, Alkohol, Krebs usw.

Trennungen

Verlust von Arbeitsplatz

Alle familiären Probleme

 

Anzeichen beim Tier können sein:

chronische Krankheiten z.B.: Ekzeme, Gelenksprobleme, Husten ect.

Verhaltensprobleme z.B.: aggressives oder ängstliches Verhalten, Ungehorsam ect.

 

Die Systemische Tieraufstellung kann Ursachen und Lösungen für die Tiere und ihren Besitzern aufzeigen und dadurch zu mehr Lebensqualität auf beiden Seiten führen.

Eine Sitzung der Systemischen Tieraufstellung nimmt Zeit in Anspruch.

Dies kann 2 – 3 Stunden dauern.

 

Weitere Info und Anmeldung auf Anfrage.